Während des Kriegsalltags stand die Ausbildung der Jugend in den drei Waffengattungen für die Wehrmacht im Vordergrund.

Jungen im Alter von 15 bis 18 Jahren wurden dabei in Wehrertüchtigungslagern (WEL) zusammengefaßt, in denen sie eine intensive, mehrwöchige militärische Grundausbildung erhielten. Die härte der Ausbildung hatte vor allem bei den jüngeren gesundheitliche aber auch weltanschauliche Folgen, so daß für sie die Schulen und die gewöhnliche betriebliche Ausbildungen in den Hintergrund traten.