Mit dem Einmarsch des Deutschen Reiches in die Tschechei am 15. März 1939 nahm die deutsche Politik endgültig ein internationales Ausmaß an.

Nachdem Großbritannien am 31. März 1939 die Unabhängigkeit Polens garantiert hatte scheiterte es bei dem Versuch, auch die UdSSR in diese Erklärung mit einzubeziehen.

Die parallel hierzu geführten Geheimverhandlungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion führten zum „Hitler-Stalin-Pakt“ mit geheimen Zusatzabkommen, der eine Teilung Polens vorsah.

„Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium – auch mit bereits regulären Soldaten – geschossen. (…) Seit 05:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen! (…) Und von jetzt ab wird Bombe mit Bombe vergolten!“

(Hitler verkündet am 01. September 1939 vor dem Reichstag den Angriff auf Polen)

Deutschland marschierte am 01. September 1939 in Polen ein (der „Fall Weiß“), woraufhin England und Frankreich am 03. September 1939 aufgrund des am 25. August mit Polen geschlossenen Bündnisses dem Deutschen Reich den Krieg erklärte. Nach nur 4 Wochen eroberte die deutsche Wehrmacht West- und Zentralpolen und auch die Sowjetunion marschierte gemäß der Geheimvereinbarungen des Hitler-Stalin-Paktes am 17. September in Ostpolen ein.

Die deutsche Luftwaffe zerstörte die polnisches Luftstreitkräfte überwiegend am Boden durch Überraschungsangriffe auf deren Flughäfen. Der schnelle Vorstoß der deutschen Panzerwaffe kesselte frühzeitig die polnischen Bodentruppen ein. Dieser neuartige kombinierte Kampf wurde fortan als „Blitzkrieg“ definiert.

Mit dem Einmarsch der sowjetischen Truppen sicherte sich Stalin seinen Beuteteil: Ostpolen und die baltischen Länder inklusive dem später von Hitler zugesprochenen Litauen.