Innenpolitik
Reichstagsbrand
Am 27. Februar 1933 wurde das Reichstagsgebäude vermutlich von dem niederländischen Kommunisten Marinus van der Lubbe in Brand gesteckt.
Die Nationalsozialisten sahen in diesem Vorfall den Beweis für einen Aufstandsversuch der Kommunisten und nutzten ihn, um ihre Machtstellung zu festigen und weiter auszubauen. Mit der präsidialen Notverordnung “Zum Schutz von Volk und Reich” vom 28. Februar 1933 schufen sich die Nationalsozialisten die formelle Handhabe zur Unterdrückung der Opposition – vor allem der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) – sowie zur Verfolgung weiteren Gegner. Im Rahmen der “Brandverordnung” wurden bis zum 15. März 1933 über 7500 Personen verhaftet, darunter der allergrößte Teil Kommunisten.
Die anfänglich eher improvisierte “Ausnahmezustandsregelung” enthielt viele weich formulierte Inhalte und wurde zu einer Art Verfassungsdokument des Dritten Reichs. Bürgerliche Grundrechte wie die Freiheit der Person und die Pressefreiheit wurden außer Kraft gesetzt. Die Verhafteten hatten entgegen früherer Notverordnungen keinerlei Appelationsmöglichkeiten an die Gerichte und der Innenminister erließ keine Ausführungsbestimmungen mehr.

Die Jahre 1933 bis 1945 stehen für eine Zeit, die das Gesicht der Welt veränderte - die Folgen reichen bis in die heutige Zeit... >weiterlesen
Was die Deutschen angeht, so rufen sie in uns nur ein Gefuehl des Abscheues hervor. Wir verachten sie, weil sie die Muetter, Frauen und Schwestern von Henkern sind (Aufruf Ilja Ehrenburg an die Rote Armee).
"20 Uhr und 3 Minuten. Reichssender Flensburg und die angeschlossenen Sender. Wir bringen heute den letzten Wehrmachtsbericht dieses Krieges..."
>mehr über den letzten Wehrmachtsbericht
Am 01. September 1939 marschierten deutsche Truppen in Polen ein, das innerhalb von nur 18 Tagen besiegt wurde. Am 03. September erklärten daraufhin England und...
>mehr über den Kriegsverlauf
Nach der Besetzung Frankreichs und der Etablierung des Vichy-Regimes hoffte Hitler nun auf die Friedensbereitschaft Englands. Winston Churchill sah England jedoch...
>mehr über die Schlacht um England